Der Sinn und Zweck der Erfolge

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Der Sinn und Zweck der Erfolge

Beitrag von Aran Jäger der II. am 08.08.10 1:00

Achtung nicht verwechseln mit dem Thread in dem über Erfolge geredet wird.

Dieser befindet sich hier

Hier wird über den Sinn und Zweck dieser Erfolge diskutiert diese Trennung dient dem besseren Verständnis.

Was haltet ihr von Erfolgen/Trophys?
Bereichern sie das Spiel? Machen sie das Spiel interessanter? Habt ihr euch Spiele nur wegen den Achievements geholt? Wie muss die achievementsliste sein damit ihr versucht 100% zu holen? Spielt ihr das Spiel auch mehr als einmal durch nur für die Achievements?

Hier schonmal die Meinung von Darkfire(Dann hat der arme schon weniger Arbeit ^^ )

Wie eigentlich so gut wie jeder weiß, interessieren mich die ganzen Erfolge überhaupt nicht. Ich kann das Spiel auch ohne spielen und ich spiele doch kein Spiel, nur um so einen blöden Erfolg freizuschalten. Nett ist die ganze Sache nur, wenn diese Erfolge mit guten Namen ausgestattet werden. Beispielsweise Ghostbusters auf Schwer durchspielen und man erhält "Bist du ein Gott?". Wer den Film kennt, weiß was ich meine! Wink Ansonsten kann ich auch gut auf Erfolge verzichten. Habe echt das Gefühl, dass diese manche Benutzer von dem Spiel abhängig machen können. Und das brauche ich nun wirklich nicht, aber ich bin ja auch von WoW bereits nach einer Woche losgekommen. Daher bin ich da wohl eine Ausnahme! ;o

Viel Spaß beim diskutieren! cheers

Aran Jäger der II.

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Re: Der Sinn und Zweck der Erfolge

Beitrag von Secretkey am 08.08.10 10:18

Da ich bei mir zu Hause weder eine Xbox noch eine PS3 stehen habe, kann ich meine Erfahrungen mit Achievements lediglich auf ein paar Gaming-Session stützen, die ich bei Freunden erlebt habe, die eine 360 besitzen. Diese paar Stunden reichen meiner Meinung nach aber auch aus, um sich zumindest ein erstes Urteil bilden zu können.

Ich persönlich finde dieses System einfach genial und klammere dabei aber auch einfach aus, dass man für das erfolgreiche Erkämpfen von bestimmten Achievements auch sein Gamerscore-Konto nach und nach auffüllt. Die Idee des elektronischen Schwanzvergleichs finde ich jetzt nicht unbedingt reizvoll, das heißt jedoch nicht, dass mir das System im Allgemeinen nicht gefällt. Ich sehe Achievements als die perfekte Ergänzung zu einem Spiel, die einen im Bestfall noch mal zum Einlegen des Spiels einladen, um sich einer bestimmten Aufgabe zu widmen oder um das Spiel noch ein Mal unter bestimmten Bedingungen durchzuspielen. Man könnte zwar an dieser Stelle argumentieren, dass gut designte Spiele auf solch eine Art des Motivationsschubs nicht angewiesen sein sollten und von sich aus zu einem erneuten Durchgang motivieren sollten, aber meiner Meinung nach schließt sich das nicht aus. Mir gefällt es absolut und es war neben den Spielen und dem Online-System damals einer der Gründe, weshalb ich mir so sehr eine 360 gewünscht hatte. Ich kenne es ja auch von so manch einem Wii-Spiel wie beispielsweise Metroid Prime 3 oder Mega Man 9, wo mir dieses Belohnungssystem sehr gefallen hat und zumindest bei MM9 war es definitiv dafür mitverantwortlich weshalb ich mehr als 40 Stunden mit diesem Spiel verbracht habe.

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Re: Der Sinn und Zweck der Erfolge

Beitrag von AleX Page am 08.08.10 11:38

Ich liebe diese Erfolge.
Wenn ich daran zurück denke wie mein Spielverhalten früher war, als ich jedes Spiel bis zu meinem Maximum ausgereizt habe und alles suchen/ freischalten wollte. So wurden bei GTA so viele Päckchen wie möglich gesammelt oder Goldene Bolts in Ratchet & Clank, aber eben nicht alle weil mir das zu Dumm war. Jetzt Durch die Erfolge besteht aber der Reiz eben alle Tauben in GTA 4 abzuschießen. Deswegen sind die heutigen Spiele die, welche ich am konsequentesten Durchspiele (Tekken 6, GTA 4, Ratchet & Clank ACiT). Zwar gab es auch vorher schon ingame Erfolge, aber diese sind nur auf das Spiel beschränkt und verlieren deswegen bald ihren Reiz.

Dazu motiviert es mich wenn ich sehe das jemand aus meiner Freundesliste in Katamari Forever Trophäen erreicht hat, die ich noch nicht habe, dabei hatte ich das Spiel für mich abgeschlossen und erst durch die Erfolge spornt es mich an weiterzumachen. Dadurch das meine Freundesliste recht überschaubar ist und nur aus Freunden besteht, gibt es auch eine Motivation. Wenn ich mir aber Profis ansehe, die überall 100% fehlt der Reiz, weil es einfach Fremde sind.

Für mich besteht der Sinn der Erfolge einfach darin zu Motivieren und das schaffen sie Smile

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Re: Der Sinn und Zweck der Erfolge

Beitrag von Aran Jäger der II. am 08.08.10 11:40

Ich finde es auch blöd das es eine "insgesamte" Zahl der GS gibt.

Ich finde es viel wichtiger wie viel man in dem jeweiligem spiel erreicht hat.

Ich meine ein Spiel wie Avatar nur wegen de Achievements zu kaufen halte ich für sinnlos denn da haben ja alle 1000 GS da kann man nicht "beweisen" das man in dem Spiel besser ist als der Durchschnitt.

Die beste Achievementsliste ist übrigens folgende:
1. Leichter Anfang, Achievements für :z.B. "Start-drücken","Erstes-Tor","Erster Kill"

2.den Mittelteil überbrücken, Achievements für: z.B. "Storykapitel beenden", "50 Tore geschossen","15 von 30 Geheimnissen finden"

3.Das durchspielen doppelt belohnen(erklärt sich von selbst)

4.Zusätzliche Aufgaben gibt:Achievements für: z.B. "Spiel durchspielen ohne ein Leben zu verlieren", "Liga spielen ohne ein Spiel zu simulieren","30 von 30 Geheimnissen finden"

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Re: Der Sinn und Zweck der Erfolge

Beitrag von Unia am 08.08.10 16:45

Für mich haben Erfolge mehrere Zwecke:

1. Motivation:
Durch die Achievments kam ich immer wieder in Situationen, wo man für eben besonders viel Gamerscore auf einmal etwas durchaus Schwieriges machen musste bzw. auch wollte. Beispiel hier wäre für mich das Sonic Racing Spiel für die Xbox 360. Dort gab es den Erfolg: 'Erspiele alle anderen Erfolge'. Satte 100GS. Da hats mich dann gepackt. Ich habe tatsächlich so lange gespielt, bis ich alles hatte. Ohne diese Erfolge hätte ich das Spiel bestimmt nach 1,2 Tagen weggelegt. Aber so fesselte mich das Spiel noch einige Tage länger an die Konsole.

2. Entdecken:
Vor allem in Open World Games immer wieder gut: Man hat die Story durch, aber noch ein paar Erfolge offen. Beispiel hierfür: Red Dead Redemption, die Bandenverstecke. Auch nach dem Ende der Story, wonach man ja meistens das Spiel für ein paar Tage oder Wochen ruhen lässt, spielt man weiter, um den Erfolg zu kassieren. Und während man im Bandenversteck kämpft, fällt einem auf, dass das ja richtig Spaß macht. Ohne Erfolg wäre man das vielleicht nie hingekommen.

Mehr fällt mir gerade nicht ein. Vielleicht schreibe ich später noch etwas dazu.

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Re: Der Sinn und Zweck der Erfolge

Beitrag von ParA"DoX am 08.08.10 17:46

AleX Page schrieb:Dadurch das meine Freundesliste recht überschaubar ist und nur aus Freunden besteht, gibt es auch eine Motivation.

Ich bin also ein freund für dich? Very Happy
Du bist übrigends einer meiner härtesten Feinde was die Trophies angeht xD du hast das Höchste level in meiner Freundesliste, aber ich glaube ich habe mehr Trophies als du.

Früher hab ich fast echt nur die Spiele gespielt wegen den Trophies und teilweise auch nur deswegen bestimmte Spiele gekauft weil die angeblich leicht sind (Hannah Montana hab ich mir dann aber doch nciht gekauft, das wäre zu peinlich). Mittlerweile ist mein Ziel ein Spiel einfach nur durchzuspielen und so viele Trophies wie möglich zu sammeln, sofern es im bereich des möglichen ist und ich nicht den ganzen Tag nur für eine Trophie brauche. Gibt es Trophies für Durchspielen auf Schwer versuch ich auf schwer zu SPielen (außer man muss vorher das Spiel erst einmal durchgespielt haben bevor man den schwierigeren Schwierigkeitsgrad bekommt. Früher ohne Trophies hätte ich einfach immer auf Normal oder gar Leicht gespielt. Wenn man das heute macht sieht jeder sofort das du ein Loser bist und auf Leicht spielst xD

Am liebsten sind mir Trophies die man im Spielverlauf bekommt oder wenn man zb alle Tauben in GTA abschießt und dann dafür vlt auch noch ingame belohnung bekommt. Wenn das aber solche Trophies sind wie "10 Kopfschüsse in 5 Sekunden" dann versuch ich die zwar schon zu schaffen aber jetzt nicht umbedingt nur extra wegen der Trophie sondern ich hoffe das sowas einfach wärend des SPielverlaufs kommt.

Online Trophies sind eh das schlimmste.
Entweder weil alle anderen einfach zu gut sind, zu schlecht (coop), man nicht genug Mitspieler findet oder deine Freunde (mit denen sowas ja mehr spaß macht) das Spiel nicht haben.


Zusammenfassung:
Trophies sind...
... Motivation (bestimmte sachen in Spielen zu erreichen)
... Wiederspielfaktor (spiel das Spiel 8 mal durch für ne lausige Bronze Trophy)
... Schwanzvergleich (AleX_Page ist besser wie du und du willst besser sein)
... Frustfaktor ("Besiege Hannah Montana im Singwettbewerb" und man verliert dauernd und schähmt sich)
und erhöhen die Spielzeit (Bei manchen Spielen locker um das 3-Fache)

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Re: Der Sinn und Zweck der Erfolge

Beitrag von Dr. Sooom am 08.08.10 18:54

Ich schließe mich der Meinung von Secretkey einfach mal an. Sehr viel mehr muss ich dazu eigentlich nicht sagen. Was einfach zu holen ist, hole ich auch. Wenn ich aber sehe, dass ein Erfolg für mich ein Ding der Unmöglichkeit darstellt, dann lass ich es aber sein.

Beispielsweise werde ich Vandal Hearts: Flames of Judgement in naher Zukunft ein zweites Mal durchspielen, aber diesmal mit einem anderen Ende. Wenn es keine Erfolge geben würde, würde ich dies anhand des Spielverlaufs auch feststellen können, dass es mehrere Enden gibt. Und da ich sie bei diesem Titel erleben möchte, werde ich mir so nebenbei auch den Erfolg dafür schnappen.

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Re: Der Sinn und Zweck der Erfolge

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